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Aktuelles - Nachrichten zum Thema Managementsysteme

DIN EN ISO/IEC 17025:2018

13.03.2018

Schon am 30.11.17 begann die Frist für die Umstellung von Labormanagementsystemen. Ab heute ist die DIN EN ISO/IEC 17025 auch in deutscher Sprache erhältlich. Die wichtigsten Änderungen haben wir hier kurz für Sie zusammenfasst:

Wann und wie muss die Umstellung auf die DIN EN ISO/IEC 17025:2017 erfolgen?

Um die Frist zur Umstellung der Akkreditierungen einzuhalten, muss die Begutachtung nach DIN EN ISO/IEC 17025:2017 bis zum 31.05.2020 stattfinden. Alle erteilten Akkreditierungen auf Basis der DIN EN ISO/IEC 17025:2005 verlieren ab dem 1. Dezember 2020 ihre Gültigkeit. Die Umstellung kann im Rahmen der regulären Überwachungsbegutachtungen oder einer Reakkreditierung erfolgen. Die DAkkS kündigt auf ihrer Website an, ab dem 1. Juli 2018 Audits nach der neuen ISO/IEC 17025:2017 durchführen zu können.

Was ändert sich an der Norm, welche Anpassungen braucht Ihr Labormanagementsystem? 

  1. Überarbeitete Normstruktur
    Mit der „High Level Structure“ wird die ISO/IEC 17025:2017 identisch zur DIN EN ISO 9001:2015 strukturiert. Somit können integrierbare Normen künftig noch einfacher eingebunden werden. Weiterhin ist die Norm nun prozess- und ergebnisorientiert gestaltet.
  2. Verschlankter Anwendungsbereich
    Prüfungen, Kalibrierungen und Probenahmen werden nun mit Kalibrierungen und Prüfungen abgedeckt. Probenahmen allein sind damit nicht akkreditierungsfähig. 
  3. Messen/Prüfen/Kalibrieren
    Anforderungen zur metrologischen Rückführbarkeit, die nun die Anforderungen zur Messunsicherheit ergänzen, wurden aufgenommen. Aussagen zur Konformität von Prüfungen oder Kalibrierungen zu Spezifikationen und Normen unterliegen weiteren, neuen Anforderungen. Weiterhin wurden die Anforderungen an die Qualitätssicherung erweitert. 
  4. Unparteilichkeit und Vertraulichkeit
    Das Konzept „Unparteilichkeit und Vertraulichkeit“ ist in die Prozesse zu integrieren. Dabei werden die Anforderungen an die Unparteilichkeit und Vertraulichkeit verschärft.
  5. Risikobasierter Ansatz
    Die Betrachtung von Risiken und Chancen muss implementiert werden.
  6. Personal und Subcontracting
    Die Kompetenz des Personals wird betont und mit konkreten Forderungen zur Dokumentation von Anforderungen an das Personal umgesetzt.Stellvertreter für Schlüsselpositionen sind nicht mehr vorgeschrieben. Anforderungen an extern bereitgestellte Tätigkeiten der Laboratorien treten an die Stelle von Vergaben (subcontracting).Die Forderung nach einem Qualitätsmanager entfällt. 
  7. Labor-Informations-Management -System
    Der Standard konzentriert sich jetzt stärker auf Informationstechnologien. Anforderungen zur Lenkung von Daten werden in einem Abschnitt gebündelt. 
  8. Dokumentation und normative Formalien
    Die Forderung nach einem Managementhandbuch entfällt. Für nach DIN EN ISO 9001 zertifizierte Organisationen wird eine modulare Anerkennung des bestehenden QM-Systems ermöglicht.

    Sie interessieren sich für die Einführung oder Revisionierung eines Labormanagementsystems nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018? Hier herfahren Sie mehr:

DIN EN 9100 Zertifikat für ThyssenKrupp Rothe Erde

5.02.2018

Die ThyssenKrupp Rothe Erde GmbH ist der international führende Hersteller von Großwälzlagern, einer der größten Produzenten nahtlos gewalzter Ringe und ein bedeutender Hersteller von Lenkkränzen und Strukturelementen. Seine über 160-jährige Firmenhistorie ist geprägt von zahlreichen Veränderungen und stetigem Fortschritt.

Qualität, Umweltschutz, Sicherheit und Energieeffizienz sind die Grundlagen des Handelns in sämtlichen Bereichen. So hat der Konzern ein integriertes Managementsystem entwickelt, das einen wichtigen Beitrag für qualitativ hochwertige Produkte, sichere Arbeitsplätze, Nachhaltigkeit sowie den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens leistet. Dieses Managementsystem ist nun um einen weiteren Bereich erweitert worden: Am 29.01.2018 erhielt die ThyssenKrupp Rothe Erde die Zertifizierung nach DIN EN 9100:2016.

Der „global Player“ erschließt mit der Luft- und Raumfahrt-Industrie einen weiteren internationalen Markt zur Belieferung mit seinen innovativen Produkten. Die IQI GmbH durfte an diesem Projekt in begleitender Funktion teilhaben. Es erfüllt uns mit Stolz, einen traditionsreichen Konzern wie die ThyssenKrupp Rothe Erde GmbH bei der Einführung eines Qualitätsmanagementstandards unterstützt zu haben. Wir danken dem Team und der Konzernleitung für diese positive Zusammenarbeit und gratulieren zum Erhalt der Luftfahrt-Zertifizierung.

Sie interessieren sich für ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN 9100? Hier erfahren Sie mehr:


Coatec nach DIN EN 9100:2016 zertifiziert

10.01.2018

Die „Coatec Gesellschaft für Oberflächenveredelung mbH Aerospace Division“ hat im Dezember 2017 erfolgreich das Zertifizierungsaudit nach DIN EN 9100:2016 bestanden. Das Unternehmen wurde 1989 in Schlüchtern gegründet und ist seit 20 Jahren ein Tochterunternehmen der PRAXAIR Surface Technologies (PST). 

Das High Tech Unternehmen mit internationaler Ausrichtung auf dem Gebiet der Oberflächenveredelung setzt thermische Spritztechnik ein. Mit der Zulassung als Lieferant der Luft-und Raumfahrtindustrie ist der erste Schritt in das neue Marktsegment gelungen. Ein weiterer, wichtiger Schritt für das Unternehmen mit Hauptaugenmerk auf Metall- und Keramikbeschichtungen wird der angestrebte Eintrag in die OASIS-Datenbank als zugelassener Lieferant für den speziellen Prozess „Oberflächenbeschichtung“ sein, welchen wir in den kommenden Monaten erwarten dürfen.

Wir danken an dieser Stelle der Geschäftsführung und gesamten Belegschaft von Coatec für die bisherige, angenehme Zusammenarbeit und freuen uns auf die weitere Begleitung auf dem Weg zur NADCAP-Akkreditierung. 

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Quada schafft Luftfahrt Zertifizierung

9.01.2018

Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN 9100:2016 eingeführt

Das 2003 gegründete Unternehmen ist als Lieferant für spezielle Laserschweißdrahte rund um den Globus tätig. Seit über 10 Jahren konnte die quada V+F® Laserschweißdraht GmbH selbstbewusst auf ihr zertifiziertes und gelebtes Qualitätsmanagement nach ISO 9001 verweisen. Nun, im Dezember 2017 ist der nächste Schritt, die Zertifizierung nach DIN EN 9100:2016 gelungen. Damit bieten sich zahlreiche neue Möglichkeiten im Rahmen einer Belieferung der Luft- und Raumfahrtindustrie. Die Zertifizierung erfolgte im Verbund der beiden quada-Standorte in Schwerte und Bissendorf. Für uns als Dienstleister war es besonders erfreulich, einen langjährigen Kunden und Partner bei diesem weiteren Schritt begleiten zu dürfen. Wir danken Herrn Swen Freeth und dem gesamten quada-Team für die erneute, konstruktive Zusammenarbeit und wünschen ihnen nach diesem weiteren Teilerfolg gutes Gelingen bei den Projekten der Zukunft.

Sie interessieren sich für ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN 9100? Hier erfahren Sie mehr: