Neue EU-Richtlinie zu Stoffbeschränkungen in Elektrogeräten in Kraft

Am 21. Juli ist die Neufassung der so genannten RoHS-Richtlinie der EU zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Substanzen in elektrischen und elektronischen Geräten in Kraft getreten.

Gefährliche Stoffe wie etwa Cadmium, Blei und Quecksilber sollen zukünftig drei Weichmacher und ein Flammschutzmittel im Hinblick auf eine mögliche Beschränkung geprüft werden, um gesundheitliche Belastungen schon bei der Herstellung von Elektrogeräten zu verringern. Künftig fallen auch Kontroll- und Überwachungsinstrumente sowie medizinische Geräte unter die neue Richtlinie. Zudem ist bis 2019 eine schrittweise Ausweitung des Anwendungsbereiches auf alle elektrischen und elektronischen Geräte vorgesehen.

Quelle: BMU-Newsletter 07/08 2011

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